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Sonntag, Juni 18, 2006

No Smoking?


In einer kürzlich veröffentlichten Reihung von 30 Ländern hinsichtlich Eindämmung von Tabakkonsum und Schutz von Nichtrauchern nimmt Österreich mit 31 von 100 möglichen Punkten die viertletzte Stelle ein. Länder wie Polen, Ungarn und Bulgarien liegen in diesem Ranking übrigens weit vor Österreich. Ueber 1.000 Nichtraucher sterben jaehrlich in Österreich aufgrund von Tabakrauchexposition, von abertausenden weiteren Erkrankungen bei Nichtrauchern ganz zu schweigen.

Die österreichische Gesundheitsministerin unternimmt in der Angelegenheit kaum etwas, beruft sich auf eine freiwillige Vereinbarung (sic!) mit der Wirtschaftskammer aus dem Jahr 2004, wonach es bis Ende 2006 in 90% der Lokale Nichtraucherzonen geben soll. Tatsächlich haben laut einer von der Wirtschaftskammer „laufend aktualisierten Statistik“ (die übrigens massive Doppelzählungen von Lokalen enthält) in Österreich zur Zeit nur knapp 8% der Lokale Nichtraucherzonen und in Wien deutlich weniger. Die „freiwillige Vereinbarung“ scheint also sehr wenig zu bringen und dann geht es nur um die Etablierung von Nichtraucherzonen, die im Grunde herzlich wenig helfen: „having a no-smoking zone in a restaurant is as effective as having a no-peeing zone in a pool“.

Im Internet gibt es jetzt zwei Platformen (für die übrigens weder Medien noch öffentliche Stellen werben) die zum Schutz von Nichtrauchern vor Tabakrauch etwas in Österreich ändern wollen:
geschickt von Anand und Axel
Rauchverbot
No Smoking
Foto: No Smoking?

Dienstag, Mai 02, 2006

Weisse Rosen am 5.Mai


Der 5. Mai wurde in Österreich zum "Nationalen Gedenktag gegen Gewalt und Rassismus" erklärt.

An diesem Tag findet, von Studenten und Schülern initiiert, eine wunderschöne Veranstaltung, eine sehr liebevolle Geste statt.

80.000 weisse Rosen werden,um 11 Uhr 30 vom Stephansplatz ausgehend, zu Wohnungen gebracht, aus denen während der Nazizeit Juden und andere unliebsame Menschen vertrieben und deportiert wurden. Die Rosen sollen tatsächlich an alle betreffenden Adressen in ganz Österreich gebracht werden (d.h. in Wien etwa 55.000) Die Rosen werden auch auf bestimmten Strassen und Plätzen verteilt, als Zeichen des Respekts vor den Opfern des Nationalsozialismus.

Eine ähnliche Veranstaltung fand am 5.Mai 2003 statt, "a letter to the stars", wo Briefe mit guten Wünschen, an Luftballons gebunden, in den Himmel stiegen.

von Vanessa

Mittwoch, März 29, 2006

Yoga im Gefängnis


Die Kraft des Yoga könnte sogar die Reformierung von Kriminellen fördern, so hofft ein Gefängnis in Velletri in der Nähe von Rom. Im Gefängnis von Velletri werden demnächst Yoga-Klassen angeboten, die darauf hinzielen, dass die Gefangenen inneren Frieden zu finden und ihre soziale Reintegration gefördert wird. „Wir denken, die Klassen werden den Gefangenen in ihrer sozialen, psychischen und sozialen Besserung helfen.“, meinte Angiolo Marroni, der regionale Verwaltungsbeamte, der für Gefangenenrechte verantwortlich ist. „Wenn die Gefangenen ein Gefühl für innere Harmonie, Ruhe und Frieden erlangen können, und ein bessere Selbsterkenntnis, dann kann die soziale Reintegration nach dem Gefängnisaufenthalt nur leichter werden.“, sagte er.

Die Kurse werden von Experten der populären Meditationstechnik, die als Sahaja Yoga bekannt ist, abgehalten, eine Methode, die vor 35 Jahren in Indien begründet wurde. Die Gefangenen werden von Freiwilligen unterrichtet, die der weltweiten non-profit Organisation Sahaja Yoga International, die auch als Vishwa Nirmale Dharma bekannt ist, angehören. Marroni betonte, dass die Gefangenen nicht dazu gezwungen würden, den Kursstunden beizuwohnen, aber dass er sicher wäre, dass viele an dem Angebot interessiert wären.

Yoga, das in Indien vor über 5000 Jahren seinen Ursprung nahm, wird weltweit in vielen Gefängnissen gelehrt. Laut Yoga-Vereinigungen, nehmen derzeit ca. 100.000 Gefangene in 15 Ländern an Yoga-Klassen teil.
Quelle: ANSA, December 6th, 2005
Originalbeitrag - Prison looks to yoga for redemption

Dienstag, Februar 21, 2006

Sahaja Yoga für die Wachbrigade in Moskau


Ein ungewöhnliches Bild: 800 Soldaten einer russischen militärischen Subdivision erhielten ihre Selbstverwirklichung bei einem Sahaja Yoga Programm in Moskau am 29. Januar. Wenn man bedenkt, dass alles vor 30 Jahren mit ein paar Hippies in London angefangen hat ....