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Dienstag, Februar 13, 2007

Notizbuch eines Genies




Für alle, die gerne mal im Notizbuch von William Blake, Leonardo Da Vinci oder Mozart blättern möchten!
Hier ein Link der British Library: www.bl.uk
Klickt die Rubrik: "Turn the pages" und geniesst die Vibrationen!

Donnerstag, September 07, 2006

Sudarshana Chakra


Shri Krishna’s Waffe ist ein Diskus, der sich um den Zeigefinger seiner rechten Hand dreht - das Sudarshana Chakra. Während das Muschelhorn in seiner linken Hand für die Mondenergie steht, wird das Sudarshana Chakra der Sonne und dem Geist zugeordnet. Das Word „Sudarshan“ bedeutet „guter Anblick“ oder „bringt Segen, es anzusehen“.

Nach der Hinduistischen Mythologie bemühte sich Lord Vishnu, diese Waffe als Geschenk von Lord Shiva zu erlangen, um die Dämonen, die die Welt terrorisierten, besiegen zu können. Shri Shiva aber war in tiefer Meditation versunken und Lord Vishnu wollte ihn nicht stören. Er beschloss, dem asketischen Lord 1000 Lotuse anzubieten, um ihn zu gewinnen, konnte jedoch nur 999 Lotuse finden, und so nahm er eines seiner eigenen Lotus-Augen als Ersatz. Lord Shiva war über dieses grossmütige Selbstopfer so erfreut, dass er Shri Vishnu das Sudarshana Chakra gab. Mit der unzerstörbaren Kraft des Sudarshanas wurden all dämonischen Kräfter zerstört.

Man erzählt, dass Shatrughna, der jüngste Bruder von Lord Rama und Zwillingsbruder von Lakshmana, die Inkarnation des Sudarshana Chakras war.

Freitag, August 04, 2006

Unsere größte Angst

"Unsere größte Angst besteht nicht darin, unzulänglich zu sein,
Unsere größte Angst ist, dass wir über alle Maßen Macht besitzen.
Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten Angst macht.
Wir fragen uns selbst: "Wer bin ich, großartig zu sein?"
Wer bist zu eigentlich, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Wenn Du Dich hinunter spielst, dann hilft es der Welt nicht.
Da ist nichts Großartiges im sich Kleinmachen, nur damit andere Leute sich um Dich nicht unsicher fühlen sollen.
Wir sind geboren worden, um die Herrlichkeit Gottes zu manifestieren, die in uns ist.
Sie ist nicht nur in ein paar von uns, sie ist in jedem.
Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen,
so erlauben wir anderen Menschen unbewusst dasselbe zu tun.
Wenn wir uns von unserer Angst befreien, befreit unsere Gegenwart automatisch andere."

Marianne Williamson, in: A Return to Love: Reflections on the Principles of "A Course in Miracles"
oft Nelson Mandela zugeschrieben

Nelson Mandela

Donnerstag, August 03, 2006

Sahaja Samadhi

Im Raja Yoga ist die höchste Stufe Samadhi, die völlig Ruhe des Geistes. Das letztendlich angestrebte Stadium ist Nirvikalpa-Samadhi, der formlose Zustand, in dem es keine Unterscheidung mehr zwischen Subjekt und Objekt gibt und die Einheit mit Brahman erreicht ist. Nirvikalpa Samadhi wird jedoch von einigen als temporärer Zustand angesehen. Als permanenter Zustand der Nicht-Dualität gilt Sahaja-Samadhi, der natürliche Zustand, in dem das universelle Selbst während aller Aktivitäten verwirklicht ist und die Identifikation mit dem begrenzten Ego aufgehoben ist.

aus Wikipedia

Shri Krishnas Muschelhorn


Das Muschelhorn (engl. Conch) ist ein Blasinstrument. Es wird aus der Muschel einer Schnecke gefertigt, die Spitze wird dabei abgesägt. Oft wird die Muschel durch Gravuren oder Metallfassungen verziert, oder auch ein Mundstück aus Metall verwendet. Durch hineinblasen - ähnlich wie bei einem Horn oder einer Trompete - entsteht ein markanter, durchdringender Ton.

Das in der Natur sehr selten vorkommende weiße, rechtsläufige Muschelhorn ist besonders wertvoll, steht für den rechten Weg und stellt ein Objekt der Verehrung unter Hindus und Buddhisten dar. Nach ihrem Glauben vertreibt der Klang eines Muschelhorns böse Geister. Das Muschelhorn wird zu feierlichen religiösen Anlässen geblasen, um den Ton der heiligen Silben AUM auszuströmen.

Nach der hinduistischen Mythologie ist die erste rechts drehende Muschelhorn (Dakshinavrutha Sankham) durch das Stampfen der Devas (Götter) und Asuras (Dämonen) auf dem Ksheerasagara (Ozean von Milch) hervorgegangen. Während sie aus dem Ozean wuchs, schreckte ihr gewaltiger Klang die Asuras, welche Lord Vishnu anriefen, sie zu retten. Lord Vishnu, der ihnen verpflichtet war, übernahm die Verantwortung für das Muschelhorn und damit den Urklang der Schöpfung, das AUM, Omkara oder Pranava Nadham. Von nun an war das Muschelhorn neben Sudharshana Chakra, Keule und Lotos eines von Vishnus wichtigsten Attributen.

Eine Geschichte berichtet von Panchajanya, einem niederträchtigen Dämon, welcher die Menschen zu bösen Taten verleitete und sie in den Ruin führte. Der Sohn von Krishnas Guru Sandipany wurde ein Opfer von Panchajanya. Krishna, die Inkarnatin Vishnus, rettete ihn und brachte ihn zu seinen Eltern zurück. Dann formte Krishna ein Muschelhorn aus Panchajanyas Knochen, welche er forthin blies um böse Menschen vor den Konsequenzen ihrer bösen Taten zu warnen. Im epischen Krieg der Mahabarata auf dem Schlachtfeld des Kurukshetra blies Krishna das Muschelhorn, um die Kurus in Angst und Schrecken zu versetzen.

Eine andere Geschichte in Verbindung mit dem Muschehorn berichtet von einem Dämonen namens Shankhaasura. Er besiegte die Devas, stahl die Veden, die heiligen Schriften, und verenkte sie in der Tiefe des Ozeans. Die Devas beteten zu Lord Vishnu um Hilfe. Lord Vishnu verwandelte sich in den Matsya Avatar in From eines Fisches, tötete Shankhaasura, und blies durch die Knochen seines Ohres, welches die Form einer Muschel hatte. Der Klang des AUM ertönte und die Veden wurden befreit. Darum wird das Muschelhorn auch Shankha genannt, und der Klang des AUM welcher durch dieses erklingt, beinhaltet das Wissen der Veden.

Donnerstag, Juli 13, 2006

Der Heilige Geist ist weiblich



Auszüge aus einem Gespräch mit dem ehemaligen Priester, jetzigem Autor und Religionssoziologen Dr. Adolf Holl

W: Wie kamen Sie daruf, eine Lebensgeschichte der Heiligen Geistes zu schreiben?
H: Weil der Heilige Geist, also die dritte göttliche Person, wie im Glaubensbekenntnis gebetet wird, für die Kirchenobrigkeit eigentlich ein Problem darstellt.

W: Wieso ein Problem?
H: Wenn man sich die Kirchengeschichte anschaut, sieht man, dass sich der Helige Geist hauptsächlich unter den Querköpfen, den Ketzern, den Oppositionellen, den Künstlern, den Frauen-Mystikerinnen, also den schrägen Vögeln herumgetrieben hat und eben nicht im Vatikan. Ich mag ihn gern den Heiligen Geist, weil ich ihn als Schriftsteller ja auch brauche, da er die Kreativität vermittelt. Da kommt einem ein guter Einfall und man denkt sich: Das kommt nicht von mir, das kommt von anderswoher.

W. Sie wollen ihn also ein bisschen rehabilitieren?
H: Ein bisschen rehabilitieren und ein bisschen den LeserInnen ein Prinzip vor Augen führen, das wir vielleicht ganz gut brauchen können in der heutigen Zeit. Das Prinzip, dass die Befriedigung der Bedürfnisse, auch wenn es Luxusbedürfnisse sind, nicht alles ist, sondern dass es etwas Geistiges mitten in der Welt gibt, eine Haltung der Neugier, der Freude am Entdecken von Zusammenhängen, das man nicht mit den Händen greifen kann. Ich habe versucht, dieses Deistige, das Spirituelle, den heutigen Menschen näher zu bringen - das heisst, dass Religion nicht nur stures Herunterbeten von Glaubensbekenntnissen sein muss, sondern dass Religion auch etwas mit Einfallsreichtum, mit Freude an Formulierungen, mit Nachdenklichkeit, Eigenständigkeit, vielleicht auch etwas mit Eigensinn zu tun haben kann.

W: Viele suchen das aber heute in Sekten.
Das verfolge ich seit 20 Jahren mit einer freundlichen, nicht mit einer gehässigen Miene. Ich weiss, dass es sich hier um Menschen handelt, die ihrer Lebensführung eine Lichtlein aufzusetzen versuchen, damit nicht alles in der Trivialität der Konsumgesellschaft erstickt.

W: Hat der Heilige Geist einen Anfang?
H: Ja, er hat einen Anfnag. Zum ersten Mal taucht er ein bisschen nach Christi Geburt auf, in den ältesten Texten. Da heisst er "ruach" - das heisst Luft in Bewegung. Das ist für mich das Geburtsdatum des Gottesbrausens. Ende habe ich noch keines, er ist recht gut unterwegs. Gefunden habe ich ihn nicht nur bei Querdenkern und Frauen, sondern auch bei den Dichtern: bei Nietzsche, bei James Joyce und bei Rainer Maria Rilke.

W: Sie betonen die Frauen: Ist also nicht Gott eine Frau, sondern der Heilige Geist?
Ja, der Heilige Gesit ist weiblich. Schon in den semitischen Sprachen ist das Wort weiblich. Da sind die Frauen gefordert.

aus: Die ganze Woche Nr.22/98
gefunden von Werner Steindl. Danke!

Adolf Holl

Sonntag, Juli 09, 2006

Wie wird man zum Meister?

Der Kluge lernt aus allem und jedem,
der Normale aus seinen Erfahrungen
und der Dumme weiß schon alles besser.
Sokrates

Happy Guru Puja!


Bild: William Blake, Moses