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Samstag, Februar 17, 2007

Die Heiligen Drei Könige


Der 6. Januar ist zwar schon lange vorbei, aber ich habe gerade ein interessantes Bild der Heiligen Drei Könige von einem Künstler namens Lewis Williams entdeckt. Nicht nur ist ihr Kopf von einem Heiligenschein umgeben - welcher set hunderten von Jahren Vibrationen um den Kopf einer selbstverwirklichten Seele andeutet, man kann auch die Kundalini in Form einer Flamme aus dem Kopf von Kaspar, Melchior und Balthasar austreten sehen.

The Holy Epiphany

Donnerstag, September 07, 2006

Sudarshana Chakra


Shri Krishna’s Waffe ist ein Diskus, der sich um den Zeigefinger seiner rechten Hand dreht - das Sudarshana Chakra. Während das Muschelhorn in seiner linken Hand für die Mondenergie steht, wird das Sudarshana Chakra der Sonne und dem Geist zugeordnet. Das Word „Sudarshan“ bedeutet „guter Anblick“ oder „bringt Segen, es anzusehen“.

Nach der Hinduistischen Mythologie bemühte sich Lord Vishnu, diese Waffe als Geschenk von Lord Shiva zu erlangen, um die Dämonen, die die Welt terrorisierten, besiegen zu können. Shri Shiva aber war in tiefer Meditation versunken und Lord Vishnu wollte ihn nicht stören. Er beschloss, dem asketischen Lord 1000 Lotuse anzubieten, um ihn zu gewinnen, konnte jedoch nur 999 Lotuse finden, und so nahm er eines seiner eigenen Lotus-Augen als Ersatz. Lord Shiva war über dieses grossmütige Selbstopfer so erfreut, dass er Shri Vishnu das Sudarshana Chakra gab. Mit der unzerstörbaren Kraft des Sudarshanas wurden all dämonischen Kräfter zerstört.

Man erzählt, dass Shatrughna, der jüngste Bruder von Lord Rama und Zwillingsbruder von Lakshmana, die Inkarnation des Sudarshana Chakras war.

Donnerstag, August 03, 2006

Shri Krishnas Muschelhorn


Das Muschelhorn (engl. Conch) ist ein Blasinstrument. Es wird aus der Muschel einer Schnecke gefertigt, die Spitze wird dabei abgesägt. Oft wird die Muschel durch Gravuren oder Metallfassungen verziert, oder auch ein Mundstück aus Metall verwendet. Durch hineinblasen - ähnlich wie bei einem Horn oder einer Trompete - entsteht ein markanter, durchdringender Ton.

Das in der Natur sehr selten vorkommende weiße, rechtsläufige Muschelhorn ist besonders wertvoll, steht für den rechten Weg und stellt ein Objekt der Verehrung unter Hindus und Buddhisten dar. Nach ihrem Glauben vertreibt der Klang eines Muschelhorns böse Geister. Das Muschelhorn wird zu feierlichen religiösen Anlässen geblasen, um den Ton der heiligen Silben AUM auszuströmen.

Nach der hinduistischen Mythologie ist die erste rechts drehende Muschelhorn (Dakshinavrutha Sankham) durch das Stampfen der Devas (Götter) und Asuras (Dämonen) auf dem Ksheerasagara (Ozean von Milch) hervorgegangen. Während sie aus dem Ozean wuchs, schreckte ihr gewaltiger Klang die Asuras, welche Lord Vishnu anriefen, sie zu retten. Lord Vishnu, der ihnen verpflichtet war, übernahm die Verantwortung für das Muschelhorn und damit den Urklang der Schöpfung, das AUM, Omkara oder Pranava Nadham. Von nun an war das Muschelhorn neben Sudharshana Chakra, Keule und Lotos eines von Vishnus wichtigsten Attributen.

Eine Geschichte berichtet von Panchajanya, einem niederträchtigen Dämon, welcher die Menschen zu bösen Taten verleitete und sie in den Ruin führte. Der Sohn von Krishnas Guru Sandipany wurde ein Opfer von Panchajanya. Krishna, die Inkarnatin Vishnus, rettete ihn und brachte ihn zu seinen Eltern zurück. Dann formte Krishna ein Muschelhorn aus Panchajanyas Knochen, welche er forthin blies um böse Menschen vor den Konsequenzen ihrer bösen Taten zu warnen. Im epischen Krieg der Mahabarata auf dem Schlachtfeld des Kurukshetra blies Krishna das Muschelhorn, um die Kurus in Angst und Schrecken zu versetzen.

Eine andere Geschichte in Verbindung mit dem Muschehorn berichtet von einem Dämonen namens Shankhaasura. Er besiegte die Devas, stahl die Veden, die heiligen Schriften, und verenkte sie in der Tiefe des Ozeans. Die Devas beteten zu Lord Vishnu um Hilfe. Lord Vishnu verwandelte sich in den Matsya Avatar in From eines Fisches, tötete Shankhaasura, und blies durch die Knochen seines Ohres, welches die Form einer Muschel hatte. Der Klang des AUM ertönte und die Veden wurden befreit. Darum wird das Muschelhorn auch Shankha genannt, und der Klang des AUM welcher durch dieses erklingt, beinhaltet das Wissen der Veden.

Donnerstag, Juli 13, 2006

Der Heilige Geist ist weiblich



Auszüge aus einem Gespräch mit dem ehemaligen Priester, jetzigem Autor und Religionssoziologen Dr. Adolf Holl

W: Wie kamen Sie daruf, eine Lebensgeschichte der Heiligen Geistes zu schreiben?
H: Weil der Heilige Geist, also die dritte göttliche Person, wie im Glaubensbekenntnis gebetet wird, für die Kirchenobrigkeit eigentlich ein Problem darstellt.

W: Wieso ein Problem?
H: Wenn man sich die Kirchengeschichte anschaut, sieht man, dass sich der Helige Geist hauptsächlich unter den Querköpfen, den Ketzern, den Oppositionellen, den Künstlern, den Frauen-Mystikerinnen, also den schrägen Vögeln herumgetrieben hat und eben nicht im Vatikan. Ich mag ihn gern den Heiligen Geist, weil ich ihn als Schriftsteller ja auch brauche, da er die Kreativität vermittelt. Da kommt einem ein guter Einfall und man denkt sich: Das kommt nicht von mir, das kommt von anderswoher.

W. Sie wollen ihn also ein bisschen rehabilitieren?
H: Ein bisschen rehabilitieren und ein bisschen den LeserInnen ein Prinzip vor Augen führen, das wir vielleicht ganz gut brauchen können in der heutigen Zeit. Das Prinzip, dass die Befriedigung der Bedürfnisse, auch wenn es Luxusbedürfnisse sind, nicht alles ist, sondern dass es etwas Geistiges mitten in der Welt gibt, eine Haltung der Neugier, der Freude am Entdecken von Zusammenhängen, das man nicht mit den Händen greifen kann. Ich habe versucht, dieses Deistige, das Spirituelle, den heutigen Menschen näher zu bringen - das heisst, dass Religion nicht nur stures Herunterbeten von Glaubensbekenntnissen sein muss, sondern dass Religion auch etwas mit Einfallsreichtum, mit Freude an Formulierungen, mit Nachdenklichkeit, Eigenständigkeit, vielleicht auch etwas mit Eigensinn zu tun haben kann.

W: Viele suchen das aber heute in Sekten.
Das verfolge ich seit 20 Jahren mit einer freundlichen, nicht mit einer gehässigen Miene. Ich weiss, dass es sich hier um Menschen handelt, die ihrer Lebensführung eine Lichtlein aufzusetzen versuchen, damit nicht alles in der Trivialität der Konsumgesellschaft erstickt.

W: Hat der Heilige Geist einen Anfang?
H: Ja, er hat einen Anfnag. Zum ersten Mal taucht er ein bisschen nach Christi Geburt auf, in den ältesten Texten. Da heisst er "ruach" - das heisst Luft in Bewegung. Das ist für mich das Geburtsdatum des Gottesbrausens. Ende habe ich noch keines, er ist recht gut unterwegs. Gefunden habe ich ihn nicht nur bei Querdenkern und Frauen, sondern auch bei den Dichtern: bei Nietzsche, bei James Joyce und bei Rainer Maria Rilke.

W: Sie betonen die Frauen: Ist also nicht Gott eine Frau, sondern der Heilige Geist?
Ja, der Heilige Gesit ist weiblich. Schon in den semitischen Sprachen ist das Wort weiblich. Da sind die Frauen gefordert.

aus: Die ganze Woche Nr.22/98
gefunden von Werner Steindl. Danke!

Adolf Holl

Sonntag, Juni 04, 2006

Matterhorn


Das Matterhorn in der Schweiz verkörpert das Ganesha Tattwa in Europa. Auf der Landkarte kann man die vier Arme Ganeshas erkennen.
von Dara

Eine erinnerungswürdige Begebenheit


Es war vor langer Zeit, als wir mit der Familie in Indien eine grosse Lektion lernen sollten, und wir den See des Verstandes durchqueren mussten und durften, da ging es einem Yogi namens Tarakeshwara sehr schlecht. Er blickte auf seine Uhr. Ihr müsst wissen: Zu dieser Zeit waren Uhren noch sehr mächtige Dinge! Und die Zeit hatte noch viele Menschen in Ihrer Gewalt. Aber auf dem Ziffernblatt sah er ein Symbol, das er schon zuvor einmal in einem Tempel in Kohlapur gesehen hatte. Es heißt Shri Chakra, und stellt die göttliche Schöpfung, das gesamte subtile System, die Göttin dar, und residiert an unserer rechten Schulter, doch darüber wird jemand anderer euch mehr erzählen.

So blickte er auf seine Uhr, und aus den ewig wahren Linien begann ein starker kühler Strom aus Vibrationen zu fliessen. Minute um Minute verging, und immer noch blickte er auf seine Uhr und verlor sich in diesem kühlen sanftem Strom. Die Zeit war verschwunden. "Warum schaust du dauernd auf deine Uhr?" fragte eine indische Schwester namens Sandhya. Tarakeshwara blickte sie an, brachte nur eine gehauchte Silbe "Fa" heraus und reichte ihr die Uhr. Sandhya blickte auf die Uhr, begann zu staunen und sagte dann nichts mehr.
Tarakeshwara

Sonntag, April 30, 2006

Akshaya Trithiya


Heute am 30. April 2006 ist Akshaya Trithiya:

* Akshaya bedeutet unendlich oder unlimitiert. Trithiya bedeutet der 3.Tag.
* Jedes Jahr findet Akshaya Trithiya zwischen 14. April und 14. Mai, am 3. Tag des neue Mondes statt.
* Nach der Vedischen Astrologie ist Akshaya Trithiya einer der meist segenbringendsten (most auspicious) Tage des Jahres.
* An diesem Tag sind die Sonne (Surya) und der Mond (Chandra) zur gleichen Zeit auf ihrem Höchststand der Strahlungskraft (exalted).
* Den Veden nach bezeichnet Akshaya Trithiya den Beginn des Goldenen Zeitalters (Satya Yuga).
* Nach den Puranas begann an diesem Tag Shri Ganesha die Geschichte der Mahabharata, diktiert vom Heiligen Veda Vyasa, zu schreiben.
* Akshaya Trithiya ist auch der Geburtstag von Shri Parshurama (mit den mächtigsten Waffen - Astras), der 6. Inkarnation von Shri Vishnu (vor Shri Rama).
* In ganz Indien wird Akshaya Trithiya als segenbringend angesehen, um Hochzeiten zu feiern, neue Geschäfte Unternehmungen zu beginnen, Musik zu lernen und Edelmetalle (Gold/Silber/Platin) zu kaufen.

Donnerstag, April 13, 2006

Mutter Natur


In Myanmar (früher Burma) gibt es einen Fluss, wo nur wenige Male im Jahr gemäss Lichteinfall und Wasserstand die Natur ein Schauspiel ohnegleichen bietet.
Wenn Du es nicht erkennst, einfach das Bild um 90 Grad im Uhrzeigersinn drehen oder den Kopf nach links neigen. Zur Vergrößerung auf das Blid klicken.

gefunden von Björn

Dienstag, April 11, 2006

Schlange & Spirale


Minoische Göttin mit Schlangen aus Kreta

Die Schlange ist ein archetypisches Symbool, das mit dem Weiblichen, der Göttin in vielen Kulturen in Beziehung steht. “Die Schlangekraft ist die Energie der Göttin.” schrieb die berühmte Archaeologin Marija Gimbutas in 'The Language of the Goddess' (pg 282. New York: Thames and Hudson, 1989)

"Ähnlich wie der Mond, der sich in in in regelmäßigen, wiederkehrenden Zyklen erneuert, verkörpert die Schlange Unsterblichkeit (die Schlange häutet sich), Fruchtbarkeit, Weisheit und die weibliche Lebens- und Schöpfungskraft. In matriarchalen Kulturen zählt/e die Schlange zu den meistverehrten Tieren.

Einst waren Schlangen also die besten Freundinnen von Frauen! In Kreta gehörten Schlangen zu den zentralen Bildern der Göttinnnenverehrung. Die kretischen Frauen hatten eigene Gefäße, in denen sie Schlangen hielten, oft wohnten sie im Haus unter dem Herd, wo sie von der Hausfrau gefüttert und geehrt wurde. Eigene Schlangenverehrungsstätten wurden gegründet, wo die Schlange um Rat gefragt wurde. Eine Schlange zu töten, kam einem Sakrileg gleich.

Auch im Alpenraum wurde Schlangen einmal sehr verehrt - zahlreiche Sagen z.B. über die Krönlnatter oder Goldwürmln erzählen davon.


Die keltische Spirale oder Dreifachspirale wird auch manchmal die Lebensspirale genannt. Sie findet sich zum Beispiel in Newgrange, einer Kultstätte aus der Bronzezeit in Irland. Die Dreifachspirale ist ein Symbol der keltischen Kultur, und wurde in der keltischen Kunst dreitausend Jahre lang verwendet. Die Kelten glaubten, dass alles Leben sich in einem ewigen Kreislauf befindet, und sich immer wieder regeneriert.

Die Spirale verkörpert die weibliche Schöpfungskraft. Spiralen sind weltweit, aber vor allem in Europa und im Vorderen Orient verbreitet. Spiralen finden sich in der prähistorischen Welt von Westeuropa bis nach Russland, von Nordeuropa bis in den Mittelmeerraum. Seit dem 6. Jahrtausend v.u.Z. ist die Spirale in Mitteleuropa archäologisch nachweisbar, doch das Symbol wird vermutlich seit der Eiszeit verwendet. Schon um 22.000 v.u.Z. taucht die Sprirale in Felszeichnungen, Felsritzungen und Statue(tte) auf. Auf Megalithsteinen des Neolithikums ist sie ebenso anzutreffen wie auf Kult- und Gebrauchsgegenständen der Bronzezeit, sowie in der kretischen und griechischen Antike. Die Spirale ist auf den Göttinnen-Tempeln auf Malta zu sehen. Auch in Catal Hüjük/Anatolien (um 9 000 v.u.Z.) wurde auf einem Gipsrelief eine Göttin mit aufgemalter Spirale auf ihrem Körper gefunden."

(leicht gekürzt und ergänzt übernommen von:Frauenwissen.at)

Donnerstag, April 06, 2006

Metamorphosen der Isis


Göttin Isis mit ihrem Sohn Horus
Folgender Text findet sich in den Metamorphosen des Apuleus 11,5
(Original Latein, Übersetzung August Rode)

Schau, dein Gebet hat mich gerührt.
Ich, Allmutter Natur,
Beherrscherin der Elemente,
erstgeborenes Kind der Zeit,
Höchste der Gottheiten,
Königin der Seelen,
Erste der Himmlischen,
Ich, die ich in mir allein
die Gestalt aller Götter und Göttinnen vereine:
mit einem Wink über des Himmels lichte Gewölbe,
die heilsamen Lüfte des Meeres
und der Unterwelt vielbeklagtes Schweigen gebiete.
Die alleinige Gottheit,
welche unter so mancherlei Gestalt,
so verschiedenen Bräuchen und vielerlei Namen
der ganze Erdkreis verehrt.


Isis mit Wasserkrug aus der Villa Hadrian in Rom

En adsum tuis commota, precibus,
rerum naturae parens,
elementorum omnium domina,
saeculorum progenies initialis,
summa numinum,
regina (m)anium,
prima caeltium,
deorum dearumque facies uniformis,
quae caeli luminosa culmina,
maris salubria flamina,
inferum deplorata silentia nutibus meis dispenso:
cuius numen unicum multiformis specie,
ritu vario,
nomine multiiugo totus veneratur orbis.

Lo, I am with you, moved by your prayers,
I who am the mother of the universe,
the mistress of all elements,
the first offspring of time,
the highest of all deities,
the queen of the souls,
foremost of the heavenly beings,
the single form that fuses all gods and goddesses;
I who order by my will the starry heights of heaven,
the healing-giving breezes of the sea,
and the awful silences of those in the underworld:
My single godhead is adored by the whole world
in varied forms,
in differing rites and with
many diverse names.

Mittwoch, März 29, 2006

Die Göttin in Wien II


Am Neuen Markt im 1. Bezirk befindet sich eine der schönsten barocken Brunnenanlagen Wiens: der Donner-Brunnen, der eigentlich Providentia-Brunnen heißt. Die weibliche Figur, die in der Mitte über allen anderen thront, stellt Providentia dar: Providentia kommt aus dem lateinischen und bedeutet je nach Übersetzung die "glückverheißende Vorsehung" oder „Fürsorge, Umsicht, Voraussicht“. Auch kann man annehmen, dass die Figur eine Allegorie für die Donau darstellt, denn sie ist umgeben von vier weiteren Figuren am Beckenrand, die alle Nebenflüsse der Donau symbolisieren: der Jüngling die Traun, der Greis die Enns und die beiden Frauengestalten die March und die Ybbs. Providentia steht auch für „gute Regierung“, und bezieht sich wohl nicht zuletzt auch auf die gute Wasserversorgung Wiens.

Der Bildhauer Georg Raphael Donner hat, wie viele andere Künstler vor und nach ihm, intuitiv die Flussgöttin mit der Kraft der Schlange in Beziehung gesetzt; seine Providentia hält eine Schlange in ihrer Hand. Laut Beschreibung von Kunsthistorikern sei das Schlangensymbol als "Zeichen der Unsterblichkeit" zu verstehen.


Im Vergleich dazu: In Indien wird wird der heilige Fluss Ganges durch die Göttin Ganga repräsentiert, die der Mythologie nach dem Scheitel Shivas entspringt, bzw. durch die Haare Shivas gebändigt wird. Ganga steht auch für die Kundalini, die aus dem menschlichen Scheitel dringt. Schlangen werden an vielen Orten und Kulturen mit der Kraft von Flüssen in Verbindung gesetzt, sind aber auch Symbol für die subtile, innere und unsterbliche Kraft der Kundalini.

Georg Raphael Donner (1693 –1741) zählt zu den herausragendsten Meistern der Bildhauerkunst der Barockzeit. Zwischen 1737 und 1739 entstand als sein Hauptwerk der so genannte Providentiabrunnen. Die Stadt Wien trat hier als Bauherr auf, was in der künstlerisch vom Kaiserhaus und Hochadel bestimmten Barockzeit eher einen Ausnahmefall darstellt. Der Brunnen wurde also von den BürgerInnen Wiens finanziert und es befindet sich kein einziges kaiserliches und auch kein religiöses Symbol darauf. Die wunderschönen Blei-Originale der Brunnenfiguren stehen seit 1921 im Barockmuseum der Österreichischen Galerie Belvedere, am ursprünglichen Standort verblieben witterungsbeständige Bronzekopien.
Barockmuseum

Donnerstag, März 02, 2006

Die Göttin in Wien

Dieses Gemälde von Gustav Klimt aus dem Jahr 1907 zeigt die Göttin Hygeia. Hygieia steht für den Erhalt einer natürlichen Ordnung der Dinge durch eine angemessene Lebensführung.

Sie ist eine Göttin der Gesudheit und gilt als Schutzpatronin der Apotheker. Hygeia wurde mindesten seit dem 7.Jh vor Christum in im antiken Griechenland verehrt. In der griechischen Mythologie ist sie die Tochter des Asklepios. Während ihr Vater mehr explizit mit Heilung in Verbindung gebracht wurde, stand sie auch für die Vorbeugung von Krankheiten, und der Erhaltung der Gesundheit. Das Wort Hygiene wurde von ihrem Namen abgeleitet. Der Eid des Hyppokrates beginnt mit den Worten "ich schwöre bei Apollo und bei Asklepios und bei Hygeia und allen Göttern und Göttinnen ..."

Hygeia wurde besonders am 26. Februar verehrt. An diesem Tag gingen die Menschen zu Heilquellen, um dort zu baden und das Wasser zu trinken. Die Menschen nahmen sich Zeit und baten Hygeia, sie wieder ganz, heil/ig und gesund zu machen.

Interessant ist, dass Klimt hier unbewusst den Schwanz der Schlange in Form einer goldenen gewundenen Spirale genau auf der Höhe des os sacrums malte, ähnlich wie die heilige und heilende Kraft der Göttin Kundalini in der Form einer Schlange dargestellt wird und in einer gewundenen Spirale am unteren Ende der Wirbelsäule in diesem heiligen Knochen ruht.

Hygeias Schlange wurde manchmal dargestellt, während sie aus einem Krug trinkt. Bei Klimt trinkt die Schlange aus einer Schale. Auch die Kundalini wird traditionell mit der Kumbha in Verbindung gebracht, dem Wasserkrug, aus dem die Wasser des ewigen Lebens fließen.

Donnerstag, Februar 23, 2006

Shri Pashupati - Der Herr der Tiere


Nandi, der weisse Büffel ist das Reittier von Shri Pashupati (Shri Shiva), dem Beschützer bzw. Gott aller Tiere.
Diese Februartage von Shivarati sind der Verehrung von Shri Shiva gewidmet. Durch Aufmerksamkeit auf Shri Pashupati können wir darum bitten, dass das Gleichgewicht in der Natur wiederhergestellt wird, um die europaweiten Unsicherheiten und Ängste in Bezug auf die Verbreitung der Vogelgrippe aufzulösen.
Hinweis von Deepak
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